Bakhita
 

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Bakhita

Bakhita wurde 1869 in Olgossa in der Provinz Dafur im Sudan geboren und gehrte zum Stamm der Dagi. Sie hatte drei Brder und drei Schwestern. Im Jahr 1876 wurde sie von muslimischen Sklavenjgern geraubt und an einen Sklavenhndler verkauft. Mehrere Male wechselte sie den Eigentmer, bis sie von einem trkischen General gekauft wurde, dessen Frau Bahkita mit der Rasierklinge 114 Wunden in die Haut einritzte, sie mit Salz fllte, damit sich besondere Narben bzw. Ttowierungen bildeten, die ihren Markwert steigern sollten. 1882 wurde sie in Khartoum an den italienischen Konsul Callisto Legnani verkauft, der sie als inzwischen 7. Eigentmer erstmals gut behandelte. Er schenkte Bakhita seinem Freund Augusto Michieli, der sie mit nach Italien brachte, wo sie Kindermdchen seiner Kinder wurde. Als die Familie Michieli nach Afrika zurckkehrte, bat Bahkita darum, in Italien zu bleiben, um Christin zu werden und in eine Ordensgemeinschaft einzutreten, was ihr erlaubt wurde. Am 9. Januar 1890 wurde sie von Kardinal Agostini getauft. Gleichzeitig erhielt sie die 1. Hl. Kommunion und die Erwachsenentaufe. Sie erhielt den Taufnamen Giuseppina, Margherita, Fortunata Bahkita und legte nach dreijhrigem Noviziat bei den Canossianerinnen am 8.12.1896 ihre Gelbde ab und wurde nach Schio / Norditalien gesandt., wo sie 45 Jahre als Ordensschwester lebte. Im 1. Weltkrieg kmmerte sie sich um die Verwundeten und im 2. Weltkrieg feierte sie am 8.12.1943 ihr 50. Ordensjubilum. Sie starb am 8.2.1947. Als sie mit dem Tode rang, bat sie ihre Krankenschwester: Mache mir die Ketten lockerer..., sie sind so schwer! Am 17.5.1992 wurde sie selig gesprochen; ihre Heiligsprechung erfolgte am 1.10.2000.

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
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